Kurze Auszeit vom Alltag

Ab und zu muss man einfach mal raus aus dem Alltagstrott. Um Ostern rum gönnen wir uns oft einen Kurzurlaub. Diesesmal haben wir Greetsiel in Ostfriesland besucht. Bisher waren wir einige Male an der Ostsee. Die Nordsee hat abe eindeutig ihren eigenen Charme.
Greetsiel ist ein kleines Fischerdorf. Im kleinen Hafen eine ganze Anzahl an Krabbenkuttern.


Der Dorfkern ist sehr beschaulich für Touristen hergerichtet. Ich fand es trotzdem gemütlich, mit urigen Cafés, in denen nach original osftriesischer Sitte der Tee serviert wird. (dabei trinke ich gar nicht gern schwarzen Tee 🙂

Den Ostfriesentee gibt es immer mit Stöfchen (ein Muss), Kluntje und natürlich Sahne. Die Tassen sind möglichst klein aus hauchdünnem Porzellan. Um die korrekte Zubereitung hat sich natürlich das Cafe-Personal gekümmert. Dann bleibt noch den Kandis in die Tasse zu legen, der mit Tee übergossen wird (und dann hoffentlich schön knistert 🙂 Anschließend gibt man mit einem Sahnelöffel etwas Sahne hinzu, so dass eine „Sahnewolke“ entstehen kann. Am Ende wird der Tee traditionell ohne umrühren getrunken.

Was die Küste auszeichnet: viel leere Landschaft mit weitem Blick, ideal zum Rad fahren. Das haben wir denn auch getan. Am Deich entlang vorbei an den unzähligen Deichschafen.


Natürlich hat es von den 4 Tagen auch an zweien geregnet. Wir haben faul auf dem Sofa gelegen und gelesen, sind mit Regenschirm durch Aurich spaziert und im Cafe gesessen. Warum muss man eigentlich erst so weit fahren, um das zu können?

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