Dunkle Tage – dunkle Bilder

Fast jeden Tag das gleiche trübe Wetter. Zeit, um im Archiv zu wühlen.

Low Key- und High Key-Bilder finde ich schon immer interessant. Von beiden geht eine besondere Wirkung aus, die manche Motive erst zu etwas Besonderem machent. Meist wird Low Key mit düsterer, gedämpfter Stimmung in Zusammenhang gebracht. Auf mich wirkt eher das Geheimnisvolle und Stimmungsvolle daran – oder einfach, dass Details eine ungeteilte Aufmerksamkeit erhalten. Auch wenn es nahe liegen könnte, dunkel heißt für mich nicht automatisch dunkle Stimmung.

Zugegeben manchmal entstehen Sie ohne Absicht 😉 wie bei diesen.

Rosmarinzweig vor schwarzem Hintergrund
Gerstenähre, Low Key

Insbesondere bei den beiden folgenden Bildern ist die Unterbelichtung meiner nicht optimalen Ausrüstung geschuldet. Es war einfach nicht genug Licht da für mehr Belichtung.

verblühte Dolden vor schwarzem Hintergrund
blaue Schlehenbeeren vor schwarzem Hintergrund

Es fällt mir tatsächlich schwer diese Belichtungsvariante bereits bei der Aufnahme mitzudenken. Zeit sich dem Thema etwas systematischer zu nähern.

Was gibt es zu beachten?

Hintergrund möglichst schwarz, zumindest dunkel.
Eher unterbelichten, Belichtung also nicht an den dunklen Bereichen ausrichten, sondern an den hellen. Im RAW-Format kann man später gut nachregeln. Das nutze ich vor allem. Tatsächlich habe ich mit Lightroom bei den Aufnahmen oben viel aus dem Hintergrund mit der Gradiationskurve „entfernt“.
Vorteilhaft, aber nicht zwingend ist es, nur eine Lichtquelle zu haben. Meine Bilder sind ja alle im Freien entstanden – Ähre und Rosmarin bei Sonnenschein, die beiden anderen bei diffusem Licht.
Schwarz-Weiß macht es später einfacher, muss aber nicht sein, finde ich. Das hängt eher vom Motiv ab.

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3 thoughts on “Dunkle Tage – dunkle Bilder

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